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In der Meduna-Klinik besteht für interessierte Patienten die Möglichkeit, ein mehrstufiges und ganzheitlich ausgerichtetes Anti-Aging- bzw. Longevity-Behandlungskonzept zu nutzen. Dieses soll im Folgenden in seinen Grundzügen dargestellt werden.

Anschauliche Bilder zu unserer Klinik und ihren diagnostischen Einrichtungen finden Sie unter www.dr-med-joerg-piper.de, Bildbeispiele zu einigen therapeutischen Massnahmen auf der Internet-Seite www.physikalische-und-rehabilitative-medizin.de unter der Rubrik “Bildgalerie”.

 

Risikoanalyse

Am Anfang einer hiesigen Anti-Aging-Behandlung steht eine möglichst subtile Analyse etwaig vorhandener Risikofaktoren, welche je nach Vorhandensein und Schweregrad zielgerichtet therapeutisch anzugehen sind.

Diese Risikoanalyse umfasst einerseits eine umfangreiche Erhebung der gesamten Vorgeschichte des Patienten (Anamnese), welche auch mögliche konstitutionelle und familiäre, d.h. genetisch mitbedingte Belastungen bzw. Risiken, das jeweilige soziale und berufliche Umfeld, eventuelle spezifische Umweltbelastungen und die psychische Gesamtbefindlichkeit erfassen sollte.

Ergänzt wird diese ausführliche anamnestische Befragung des Patienten durch eine körperliche Untersuchung zur Erhebung des Ganzkörperstatus und eine umfangreiche internistische Labordiagnostik (Blutuntersuchungen), um mögliche Stoffwechselstörungen, laborchemisch erkennbare Organschäden und hormonelle Normabweichungen zu erfassen.

 

Apparative Diagnostik

Im Rahmen einer erweiterten individuellen Risikoerfassung können umfangreiche Untersuchungen zur Früherkennung einer etwaigen Atherosklerose und ihrer Folgekrankheiten durchgeführt werden. Dies erscheint im Interesse einer frühzeitigen Einflussnahme auf das weitere Fortschreiten und einer möglichen Prognoseverbesserung sinnvoll, da sich mitunter subjektive Beschwerden und klinische Symptome erst in relativ fortgeschrittenen Stadien der Atherosklerose bzw. ihrer Folgekrankheiten zeigen können.

Zur Erfassung eventueller Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefässe können mehrere, einander ergänzende Untersuchungen angeboten werden. Hier handelt es sich um Ruhe- und Belastungs-EKG, Langzeit-EKG mit Analysen von Herzfrequenzvariabilität und ST-Strecken-Verhalten, hochverstärkte Oberflächen-EKG´s zur Spätpotentialanalyse und eine Ultraschalldiagnostik des Herzens (Farbdoppler-Echokardiographie). Diese Untersuchungsmethoden können, zumal in kombinierter Anwendung, im Falle von Normabweichungen auf Herzdurchblutungsstörungen hinweisen, auch wenn diese noch keine oder nur geringe bzw. uncharakteristische Symptome verursachen.

Zur Erfassung eventueller Hirndurchblutungsstörungen stehen ebenfalls Ultraschallverfahren zur Verfügung. Im Einzelnen handelt es sich um Farbdoppler-, PW- und CW-Dopplersonographien der hirnversorgenden Halsgefässe (Carotiden und Vertebralgefässe) sowie um transkranielle Farbduplexuntersuchungen, mit deren Hilfe wesentliche Leitgefässe im Schädelinneren (Arteria cerebri media, Arteria basilaris) dargestellt werden können. Diese Methoden lassen sowohl die Beschaffenheit der Gefässwände beurteilen als auch die Strömungsverhältnisse in den jeweiligen Gefässen.

Der Zustand der beinversorgenden Arterien und Venen kann ebenfalls mit den vorerwähnten Ultraschallmethoden untersucht werden. Zusätzlich stehen verschiedene nicht bildgebende Verfahren zur Verfügung, um im Seitenvergleich die arterielle und venöse Durchblutungssituation einschliesslich der jeweiligen Strömungsreserven zu ermitteln. Im einzelnen handelt es sich um Oszillographien, Rheographien, Lichtreflexionsrheographien, Venenverschlussplethysmographien, punktuelle Arterienpulsschreibungen der Finger und Zehen, Pulswellenlaufzeitbestimmungen, mikroskopische Untersuchungen der Nagelfalzkapillaren (Kapillaroskopie).

Bei orthopädischen Fragestellungen können in Ergänzung zur klinischen Untersuchung bei Erfordernis Ultraschalluntersuchungen der Gelenke und ihrer Weichteile durchgeführt werden, weiterhin Röntgendarstellungen des Skelettsystems, um degenerative Veränderungen oder radiologisch fassbare Osteoporosen zu erkennen. Bedarfsweise können bei ortsnaher Anbindung auch Knochendichtemessungen (Osteodensitometrien) zur Früherkennung einer Osteoporose, bei Erfordernis Computer- und Kernspintomographien unter anderem zur Beurteilung der Bandscheiben veranlasst werden.

Unter Aspekten einer Krebsfrüherkennung können erweiterte Früherkennungsprogramme durchgeführt werden. Neben den üblichen körperlichen Untersuchungen, Urin- und Stuhltests können unter dieser Zielsetzung ergänzend auch Ultraschalluntersuchungen von Schilddrüse, Halsweichteilen, Bauchorganen und Lymphknoten durchgeführt werden. Erforderlichenfalls kann ergänzend eine Röntgenaufnahme des Brustraumes sinnvoll sein und bei gezielter klinischer Fragestellung auch die Anwendung bereits erwähnter radiologischer Schnittbildverfahren (Computer- und Kernspintomographien).

Sofern sich hormonelle Normabweichungen ergeben, können zur weiteren fachübergreifenden Abstimmung und Planung einer ggf. sinnvollen Hormontherapie Kollegen der Fachdisziplinen Gynäkologie (Frauenheilkunde) und Endokrinologie (Hormonheilkunde) hinzugezogen werden.

 

Behandlung

Die Behandlungsmassnahmen sind grundsätzlich auf den individuellen Einzelfall abzustimmen. Es können prinzipiell alle diejenigen Behandlungsmethoden angewendet werden, die in den jeweiligen Einzelkapiteln dargestellt werden.

Wesentliche Säulen einer ganzheitlichen Anti-Aging-Behandlung sind daher:

Ernährungstherapien (individuelle Ernährungsberatungen und auf die jeweilige Stoffwechselsituation ausgerichtete Kostgestaltung, bei Bedarf praktische Anleitung im Sinne einer sog. Lehrküche),

Trainingstherapien (Herz-Kreislauf-überwachtes Ergometertraining auf Laufband- und Fahrradergometern, Konditions- und bedarfsweises muskelaufbauendes Krafttraining unter Anleitung, Lauf- und Terraintraining, Schwimmtraining),

Physiotherapien (bedarfsweise gezielte krankengymnastische Übungen, ergänzt durch verschiedene passive physikalische Anwendungen zur Entspannungsförderung, psychischen Stabilisierung, Muskellockerung, körperlichen Roborierung, Blutdrucksenkung, Zirkulationsverbesserung, Schmerzlinderung),

Psychologische Mitbehandlungen bei Erfordernis (Einzelgespräche, Paar- bzw. Partnerschaftsgespräche, Gruppentherapien, Vermittlung von Entspannungstechniken wie Autogenes Training und progressive Muskelentspannung nach Jacobson),

Umfangreiche Angebote zur Gesundheitsbildung (informierende Gruppenveranstaltungen zu diversen gesundheitsbezogenen Themen, Nichtrauchertraining, Gewichtsreduktionsgruppe),

Medikamentöse Therapien mit chemisch definierten und pflanzlichen naturheilkundlichen Präparaten,

Bedarfsweise Behandlung mit Akupunktur und anderen komplementären Verfahren bei  entsprechendem Patientenwunsch.

Im Rahmen einer psychologischen Mitbehandlung können auch Anleitungen zum “Hirn-Jogging” gegeben werden, und es besteht die Möglichkeit, bei Bedarf die psychosoziale Gesamtsituation in eingehenden Gesprächen zu erörtern, um geeignete Veränderungs- und Bewältigungsstrategien z.B. bei übermässiger Stressbelastung und chronischen Konflikten zu erarbeiten.

Sofern altersabhängige Hautveränderungen bestehen und patientenseitig diesbezügliche Behandlungswünsche bestehen, kann in naher örtlicher Anbindung eine hautfachärztliche Mitbehandlung veranlasst werden, bei der unter Einsatz moderner Lasertechniken Krähenfüsse, sonstige Hautfalten, Pigmentflecken etc. entfernt werden können.

 

Organisatorisches

Patienten, die eine Anti-Aging-Behandlung durchlaufen wollen, können sich zu diesem Zweck nach vorheriger Terminvereinbarung in der Meduna-Klinik stationär behandeln lassen. Alternativ ist grundsätzlich auch eine ambulante ärztliche Behandlung möglich, wenn eine externe Hotelunterbringung bevorzugt werden sollte.

Die erforderlichen Therapien können je nach patientenseitiger Bevorzugung in der Klinik selbst wahrgenommen werden, oder es können vor allem krankengymnastische und physiotherapeutische Massnahmen auch in verschiedenen am Ort befindlichen externen Institutionen durchgeführt werden, mit denen wir zusammenarbeiten. Einige dieser Einrichtungen bieten ein besonderes Ambiente auf Grund deutlich gehobener Ausstattung.

Die gesetzlichen Krankenversicherungen führen ihrerseits definierte Anti-Aging-Behandlungen bislang nicht in ihrem Leistungskatalog auf. Daher können sich die diesbezüglichen Behandlungsangebote nur an Selbstzahler bzw. Privatpatienten richten. Die ärztliche Betreuung dieser Privatpatienten erfolgt durch den Chefarzt der Meduna-Klinik bzw. bei dessen Abwesenheit durch seinen ärztlichen Stellvertreter und wird dem Patienten nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in Rechnung gestellt. Ggf. durchgeführte psychologische Behandlungen werden von den liquidationsberechtigten Psychologen der Meduna-Klinik in Rechnung gestellt.

Krankengymnastisch-physiotherapeutische Leistungen werden von der jeweiligen leistungserbringenden Institution in Rechnung gestellt, Unterkunft und Verpflegung von der Klinik bzw. dem jeweiligem Beherbergungsbetrieb.

Bei Behandlungsantritt wird mit dem Patienten ein schriftlicher Behandlungsvertrag abgeschlossen, in dem die vorstehenden Sachverhalte formuliert werden.

Interessierte Patienten werden gebeten, sich am besten vor einer geplanten Anti-Aging-Behandlung zur Erörterung aller medizinischen und organisatorischen Aspekte mit dem die Behandlung übernehmenden Chefarzt in Verbindung zu setzen (vgl. “Kontakt”). Wenn Sie sich telefonisch mit mir in Verbindung setzen, rufe ich Sie auch gerne meinerseits zurück.

 

Copyright: Prof. Dr. Piper, Meduna-Klinik, 56864 Bad Bertrich,
  Tel.: 02674 / 182 0, Fax: 02674 / 182 3182

 

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